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Eine Katze zieht ein

 

Wenn eine Katze in ihr neues Zuhause einzieht, sollte alles vorbereitet sein, damit möglichst viel Ruhe herrscht, wenn sie ankommt.

Setzen Sie den Katzenkorb in dem Raum ab, wo die Katzentoilette ist. Nichts anderes ist zu diesem frühen Zeitpunkt wichtig! Der Katzenkorb sollte als Rückzugsort noch im Raum stehen bleiben.

Dann lassen Sie die Katze den Raum erkunden. Erst wenn sie sich entspannt hinsetzt oder legt, geben Sie ihr den nächsten Raum für Erkundungen frei. Achten Sie darauf, dass der Weg zurück zum Katzenklo nie versperrt ist, sonst geschieht ein Malheur, dass weder Sie noch die Katze möchte. Wohnen Sie in einem Haus, so begrenzen Sie in den ersten Tagen die Räume für den neuen Mitbewohner.

Erst wenn sich die Aufregung der Katze etwas gelegt hat, wird sie etwas fressen. Durch den Stress und die eventuelle Futterumstellung kann es in den ersten 3-4 Tagen zu Durchfall kommen. Wenn Sie das länger beobachten, wenden Sie sich telefonisch an uns. Wir finden dann gemeinsam eine Lösung.

Eine neue Katze sollte möglichst 4-6 Wochen im Haus gehalten werden, damit sie weiß, wo ihr Zuhause ist. Wenn sie dann nach draußen darf, sollte das anfangs immer unter Aufsicht und auch nicht zu lange sein. Rufen Sie sie immer wieder zurück, damit sie den Weg lernt.

 

Der Futterplatz
Die Katzentoilette

Überlegen Sie vorher, wo der Futternapf stehen soll. Vermutlich am besten in der Küche, denn dort ist der Fußboden in den meisten Fällen am besten zu reinigen.

Aber er sollte auf keinen Fall neben den Katzentoiletten stehen. Es könnte Streu ins Futter kommen, was für den Katzenmagen nicht gesund ist.

Frisches Wasser sollte den Katzen an mehreren Stellen der Wohnung zur Verfügung stehen.

Der Schlafplatz

Die meisten Katzen suchen sich ihren Schlafplatz selbst.

Vielleicht liebt sie ihr Katzenkörbchen, aber sicherlich ist auch die Couch oder sogar das Bett ihrer Menschen ein beliebter Schlafplatz.

Wenn Sie das erlauben, sollte es für immer sein. Die Katze muss klar wissen, wo sie sein darf und wo nicht.

Auch sind Fensterplätze, am besten über einer Heizung, sehr beliebt.

Einige bevorzugen aber auch Plätze, wo sie sich verstecken können.

 

 

Die Beschäftigung

Ein Freigänger wird sich, gerade wenn er jung ist, über Spielzeiten mit seinen Menschen freuen.

Aber besonders Wohnungskatzen brauchen eine Menge Spiel und Spaß, damit sie nicht die Wohnung durch kratzen oder sogar Protestpinkeln ruinieren.

Man kann mit allem spielen was rollt, sich bewegt und und und. Auch Kopfarbeit ist wichtig.

Nur spielen mit Fingern sollte man unterlassen. Das mag zwar im jungen Alter einer Katze noch witzig sein, aber wenn sich ein ausgewachsenes Tier auf die Hand und Finger stürzt, sicherlich nicht mehr.

Gefahren

Gefahren lauern für Katzen leider überall.

Balkone sollten mit einem Katzennetz versehen werden, damit die Katze nicht auf der Brüstung balanciert und abstürzt. 

Man sollte wissen, dass einige (Wohnungs-) Pflanzen für Katzen gefährlich sind. Z.B. der beliebte Ficus benjamini, die Yucca, die Amaryllis, das Alpenveilchen. Auch der Efeu, die Osterglocke, die Maiglöckchen, sowie die Hortensie.

Zu tödlichen Fallen können u.a. auch ungeschützte Kippfenster (in Tierbedarfsläden gibt es Schutzgitter zu erwerben) oder nicht abgedeckte Wassertonnen werden.

 

 

Das Katzenklo sollte an einem ruhigen Punkt der Wohnung oder des Hauses stehen. Nicht in einem Durchgangsraum.

Ob das Katzenklo einen Deckel mit oder ohne Schwingtür hat, ist eine persönliche Vorliebe des Menschen. Aber Deckel verhindern das großzügige heraus scharren des Katzenstreus.

Auch das Katzenstreu selbst gibt es in verschiedenen Ausführungen. Am beliebtesten ist wohl das feine Streu. Das ist zwar etwas teurer, aber dafür ergiebiger. Somit rechnet sich später der höhere Preis. Und es sollte ein Klumpstreu sein. Das erleichtert dem Menschen die Arbeit.

Der Kratzbaum

Alle Katzen, besonders aber reine Wohnungskatzen, benötigen einen Kratzbaum, an dem sie ihre Krallen schärfen können.

Die meisten sind dafür mit Sisal bespannt und haben Sitz- oder Liegeflächen.

Der Kratzbaum muss nicht bis unter die Decke gehen. Er sollte aber so groß sein, dass die Katze sich daran strecken kann.

Auch sollten die Bedürfnisse älterer Katzen berücksichtigt sein, denn die können nicht mehr ganz so hoch springen und sollten auch nicht mehr so hoch klettern.

Der Katzentransportkorb

Wenn die Katze zum Tierarzt oder anderswo hintransportiert werden muss, nutzen Sie bitte einen Katzentransportkorb! Selbst wenn Sie eine sehr entspannte Katze haben, bedeutet eine fremde Umgebung immer Stress, in der sie anders reagieren wird, als zu Hause.

Wir empfehlen Körbe, in die Sie ihre Katze von oben und von vorne hineinsetzen können. Die Tiere sind darin gut zu transportieren und beim Tierarzt leicht zu öffnen.

 

Der Tierarztcheck

Einmal im Jahr sollten Sie ihre Katze dem Tierarzt vorstellen.

Alle Katzen sollten geimpft sein, damit sie sich nicht mit Krankheiten anstecken können, die in manchen Fällen sogar tödlich enden wie z.B. Katzenseuche. Das gilt auch für Wohnungskatzen, deren Überträger der Mensch ist.

Während des Check-Ups beim Tierarzt werden auch die Ohren, Zähne und inneren Organe abgetastet.

Ist die Katze älter, sollte auch ein Blutbild erfolgen, um eventuelle Krankheiten früh zu erkennen und zu behandeln.